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Car-Sharing-Projekt in Senden startet mit gutem ersten Quartal

09.04.2024

Das am 01.01.2024 gestartete Car-Sharing-Projekt in der Gemeinde Senden ist in den Augen der Projektverantwortlichen positiv angelaufen.

Das stationsbasierte Car-Sharing wurde zunächst in fünf Nachbarschaften etabliert und soll durch enge Beteiligungsverfahren begleitet werden. Die Nutzungsstatistiken, welche durch das Projektteam ausgewertet werden, zeigen ein gelungenes erstes Quartal. In den ersten drei Monaten haben 108 Buchungen stattgefunden. Insgesamt wurden 5590 Kilometer mit den Car-Sharing Fahrzeugen zurückgelegt – und das in 734 Stunden.

Besonders interessant:
Die Nachbarschaften Langeland und Drachenwiese führen die Tabelle als aktivste Standorte an – rund 55 Prozent der Buchungen entfallen auf diese beiden Nachbarschaften. In den ersten drei Monaten soll das Angebot vor allem durch Nutzerinnen und Nutzer ausprobiert werden.

Die detaillierten Statistiken helfen, an einzelnen Standorten nachzusteuern oder diese genauer zu betrachten.
In Kombination mit den Stimmen der tatsächlichen Nutzerinnen und Nutzer sollen einzelne Stellschrauben am Angebot gedreht werden können, z.B. bei der Auswahl der Fahrzeuge. Parallel wurde die erste Befragung der Nutzerinnen und Nutzer auf den Weg gebracht. Ziel des Projektteams ist es, das Angebot gemeinsam mit den Sendener Nachbarschaften weiterzuentwickeln. „Nur durch einen engen Beteiligungsprozess kann das Projekt erfolgreich sein. Unser Ziel ist es, dass das Angebot spätestens am Ende des Förderzeitraums so optimiert ist, dass es sich selbst trägt. Dann können wir mit Fug und Recht sagen, dass ein quartiersbezogenes Car-Sharing ein Teil der Mobilitätswende sein kann und vor allem ein Argument, auf das eigene Zweit- oder Drittauto zu verzichten“, bekräftigt Kreisdirektor Linus Tepe.

Neben Statistiken und Befragungen steht das Projektteam in engem Austausch mit anderen Car-Sharing- Projekten – insbesondere im Münsterland. Über eine regelmäßige Austauschrunde des Zukunftsnetzes
Mobilität NRW diskutieren verschiedene Projekte aus ganz unterschiedlichen Stadien der Projektentwicklung. „Der Austausch mit anderen Car-Sharing-Projekten in Coesfeld und darüber hinaus ist besonders wertvoll. Wir können von vielen Erkenntnissen und Ideen profitieren und unsere Erfahrungen an andere Projekte weitergeben.“ berichtet Sven Schulz, Projektmanager beim Zweckverband Mobilität Münsterland (ZVM).

Hintergrund.
Im Bürgerlabor Mobiles Münsterland „BüLaMo“ werden derzeit zahlreiche Projekte erprobt, mit denen eine Verkehrswende hin zu mehr umweltfreundlicher Mobilität gelingen soll. Dazu zählen unter anderem der ExpressBus X90, das Quartiers-Car-Sharing in der Gemeinde Senden sowie die Eröffnung einer ersten Mobilstation an der Haltestelle Mönkingheide. Unter dem Titel „kommit“ fördern der Bund und das Land NRW zahlreiche Projekte, die von den Kommunen und dem Kreis Coesfeld umgesetzt werden. Im Dezember 2023 wurde das Projektkonsortium mit dem erstmals vergebenen Mobilitätspreis NRW ausgezeichnet.
BüLaMo ist 2020 als großes Verbundprojekt gestartet: Regionale Projektpartner sind der Kreis Coesfeld, der Zweckverband Mobilität Münsterland - Fachbereich Bus (ZVM Bus), die Regionalverkehr Münsterland GmbH (RVM) sowie die Gemeinde Senden. Projektträger ist der Kreis Coesfeld, der dabei vom Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes NRW (MUNV) und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit Fördermitteln für einen multimodalen Verkehr im Laborraum unterstützt wird.

www.muensterland-kommit.de

Kontakt:
Kreis Coesfeld
c/o Zweckverband Mobilität Münsterland
Fachbereich Bus (ZVM Bus)
Projektbüro Bürgerlabor Mobiles Münsterland
Sven Schulz
Telefon (0251) 41 34-49

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